Gesund essen » welche Lebensmittel sollte man meiden?

Gesund essen » welche Lebensmittel sind ungesund?

Gesund essen im Alltag: Auf diese Lebensmittel sollten Sie verzichten!

Immer wieder begegnet uns in der Presse, im Internet und auch in der TV-Werbung das Thema „Ernährung und gesunde Verdauung“. Immer häufiger werden Lebensmittel als gesund präsentiert, obwohl sie das im Grunde überhaupt nicht sind. Eine Trend-Diät folgt der nächsten, dennoch nehmen Erkrankungen wie Übergewicht oder Diabetes immer mehr zu.

Der Schlüssel zu mehr Wohlbefinden, Fitness und einem verbesserten Gesundheitszustand ist eine vielseitige, abwechslungsreiche und hochwertige Ernährung. Jeden Tag sollten Sie sich aus der breitgefächerten Palette an Lebensmitteln bedienen und auch innerhalb der Nahrungsmittelgruppen für reichlich Abwechslung sorgen. Auf diese Weise sorgen Sie für eine bestmögliche Versorgung Ihres Körpers mit wertvollen Makro- und Mikronährstoffen. Greifen Sie so oft wie nur möglich zu naturbelassenen und unverarbeiteten Lebensmitteln in kontrollierter Bio-Qualität. Bevorzugen Sie vor allem auch pflanzliches Food, denn dieses ist besonders mineralstoff- und vitaminreich: Frischer Fisch, wertvolle pflanzliche Öle, Hülsenfrüchte, Vollkorngetreide, frisches Gemüse und buntes Obst sind ein Must-have – Tag für Tag!

Was ist eigentlich „gesund“?

Wir halten im Alltag so manche Lebensmittel für gesund, dabei ist genau das Gegenteil der Fall: Sie fördern unsere Gesundheit überhaupt nicht! Im facettenreichen Nahrungsmittelangebot gibt es zahlreiche Produkte, von denen Sie sich unbedingt fernhalten sollten.

Auch wenn vieles sehr lecker schmeckt, ist es aus gesundheitlicher Sicht doch wesentlich sinnvoller, darauf zu verzichten. Sehr viele Nahrungsmittel schaden nämlich nicht nur der körperlichen Gesundheit, sondern auch der Umwelt. Doch erfreulicherweise gibt es auch reichlich Alternativen und da dürfen Sie mit ruhigem Gewissen zugreifen.

7 Lebensmittel, die Sie unbedingt vermeiden sollten!

Auf folgende Lebensmittel sollten Sie im Rahmen einer ausgewogenen, gesundheitsbewussten und vitalen Ernährungsweise verzichten:

Light- und Diät-Produkte

Aufgrund des sehr weit verbreiteten Schlankheitswahns werben immer mehr Nahrungsmittelhersteller mit Diät- und Light-Lebensmitteln. Dadurch sollen vermeintlich viele Kalorien eingespart und somit die Wunschfigur mit Genuss erreicht werden. Doch gerade dann, wenn Sie ein zu hohes Körpergewicht senken möchten, sollten Sie die Finger von fettreduzierten Diät-Produkten lassen.

Fett ist ein wichtiger Geschmacksträger und wenn dieser Geschmacksträger fehlt, ersetzen ihn Nahrungsmittelhersteller durch Süßstoffe oder Zucker. Schließlich soll das fettreduzierte Light-Produkt ja ebenso gut schmecken wie das herkömmliche Originalprodukt in der Vollfett-Variante. In diesen Produkten stecken aber auch viel mehr Konservierungsstoffe, Verdickungsmittel, Emulgatoren und Farbstoffe – alles zur Optimierung des Geschmacks.

Diese Zusatzstoffe „verwirren“ jedoch langfristig den Organismus und bringen die Stoffwechselprozesse gehörig durcheinander. Durch das fehlende Fett nehmen Sie auch nicht so viele Nährstoffe auf und der Hunger meldet sich bereits nach kurzer Zeit zurück. 

Gesund essen » welche Lebensmittel sind ungesund?
Gesund essen – welche Lebensmittel sollte man meiden?

Industriell hergestellte Fertiggerichte

Fertiggerichte sind schnell und praktisch, doch leider auch richtig ungesund. In ihnen finden sich viele verarbeitete Inhaltsstoffe, die der Organismus nicht gut verdauen und verarbeiten kann. Hinter Zutatenangeben wie „Aromen“ oder „natürliches Aroma“ stecken häufig nicht deklarierte Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker. Vermeiden Sie auch Produkte, die viele E-Nummern in den Zutatenlisten enthalten.

Fertiggerichte enthalten oft viele ungesunde Transfette, reichlich raffinierten Zucker, einen hohen Salzanteil und nur sehr wenige Vitamine und wertvolle Nährstoffe. Im Rahmen einer gesundheitsbewussten Ernährung sind sie ein No Go.

Weißer Reis

Nicht jeder Reis ist ernährungsphysiologisch gleich wertvoll, denn weißer Reis ist wesentlich nährstoffärmer. Bei diesem Reis sind die Körner geschliffen, das heißt, dass die sogenannte Silberhaut und der Keimling vom ungeschälten Reiskorn entfernt werden. Danach werden die Reiskörner poliert. Alles, was anschließend noch zurückbleibt ist der stärkehaltige Kern. Die kostbaren Nährstoffe sind im Zuge des industriellen Verarbeitungsprozesses leider verloren gegangen.

Weißer Reis sorgt also lediglich für ein Sättigungsgefühl, liefert dem Körper aber keine wichtigen Nährstoffe. Wer regelmäßig viel weißen Reis isst, hat sogar ein erhöhtes Diabetes-Risiko.

Wenn Sie mehr über Diabetes erfahren möchten, empfehlen wir Ihnen unseren Blogbeitrag: “Diabetes mellitus – Formen, Ernährungsgrundlagen und Vitaminbedarf

Nährwerttechnisch ein wenig besser einzustufen ist der sogenannte „Paraboiled Reis“: Er enthält noch ungefähr 80 % aller Mineralien und Vitamine, allerdings fehlen hier die wichtigen Ballaststoffe.

Die gesündeste Reisvariante ist im Übrigen Vollkornreis: Er ist nicht geschliffen und auch nicht poliert. In diesem Reis ist noch die ganze Fülle an wertvollen Nährstoffen enthalten – Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe.

Fertiger Blattsalat

Man mag es kaum glauben, doch hierbei handelt es sich um eine wahre Keimschleuder!

Wissenschaftliche Forscher haben sich mit verschiedenen fertig verpackten Salaten beschäftigt und konnten hohe Keimbelastungen feststellen. Hierbei handelte es sich um Erreger, die zum Beispiel zu Erbrechen und Durchfall führen können. Auch Schimmelpilze konnten in einigen Produkten nachgewiesen werden.

Ein Großteil der Fertig-Salate enthält zudem Rückstände von Pflanzenschutzmitteln. Solche Stoffe hemmen zum Beispiel die Jodaufnahme durch die Schilddrüse.

Auch Nitrat aus der Pflanzendüngung konnte in den Lebensmitteln nachgewiesen werden. Nitrat kann im Körper zu Nitrit umgewandelt werden, was eine krebserregende Wirkung erzeugen kann. Bereiten Sie Ihren Salat also immer frisch zu, so viel Zeit und Aufwand kostet das mit Sicherheit nicht.

Popcorn aus der Mikrowelle

Auch das ist definitiv ein Lebensmittel, das Sie unbedingt meiden sollten. Mikrowellen Popcorn enthält viele ungesunde Transfette, künstliche Aromen und Zusatzstoffe. Darüber hinaus stecken in der Produktverpackung häufig Chemikalien, die gefährliche Erkrankungen wie zum Beispiel Krebs hervorrufen können. Das gilt wohl hauptsächlich für die Popcornsorte mit dem künstlichem Butteraroma „Diacetyl“. Bei der Erhitzung in der Mikrowelle entstehen gefährliche Dämpfe, die keinesfalls eingeatmet werden sollen, da sie das Gewebe der oberen Atemwege stark schädigen können.

Wenn Sie also richtig viel Lust auf Popcorn zu Ihrem Filmabend haben, dann kaufen Sie einfach Maiskörner und machen Sie es selbst!

Weißmehlprodukte

Raffiniertes Mehl steckt in vielen industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln. Problematisch ist, dass diese Lebensmittel den Blutzuckerspiegel sehr schnell, sehr stark ansteigen lassen. Somit fördern Weißmehlprodukte die Entstehung von Übergewicht und auch von Diabetes. Wissenschaftliche Forscher sind in ihren Untersuchungen sogar zum Ergebnis gekommen, dass ein erhöhter Verzehr von Weißmehlprodukten das Krebsrisiko erhöhen kann. Hinzu kommt die Tatsache, dass diese Lebensmittel den Darm sehr belasten. Die Verdauung von Weißmehlprodukten entzieht dem Organismus viel Vitamin B1 und Kalzium, aber auch andere Mineralien und wichtige Vitamine.

Greifen Sie daher lieber zur Vollkornvariante! Diese ist nicht nur wesentlich gesünder, sondern hält auch länger satt.

Fertiggemüsebrühe

In Instant-Gemüsebrühe stecken sehr viele Zusatzstoffe wie zum Beispiel Geschmacksverstärker. Besonders kritisch ist Glutamat einzuordnen, denn dieser Zusatzstoff steht im Verdacht, Nahrungsmittelunverträglichkeiten zu begünstigen, Übergewicht zu fördern und den Appetit anzuregen.

Einige Produkte werben auf der Produktverpackung, dass sie kein Glutamat enthalten, dafür verwenden die Hersteller jedoch Hefeextrakt und Würze. Das Problem ist, dass diese beiden Stoffe ebenfalls Glutamat enthalten, nur in geringeren Mengen und unter einem versteckten Decknamen. In Instant-Gemüsebrühe steckt auch sehr viel Salz, was die Nieren stark belastet.

Sie können Gemüsebrühe aus frischem Gemüse ganz einfach selbst herstellen und das sogar auf Vorrat. So haben Sie die volle Kontrolle über die verwendeten Zutaten und können mit gutem Gewissen gesunde Brühen genießen.

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Disclaimer:

Die in diesem Blogartikel dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information, Weiterbildung und Unterhaltung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden oder Behandlungen dar. Die Texte ersetzt keinesfalls eine medizinische Beratung durch einen Arzt. Bei gesundheitlichen Fragen, Beschwerden oder Problemen konsultieren Sie immer Ihren Arzt!

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