Corona, Adipositas, Bluthochdruck und Diabetes – eine ungute Mischung

Abnehmen bei Corona

Seit Januar 2020 hat sich das Corona-Virus in unser aller Leben hineingeschlichen und die Lebensbedingungen komplett auf den Kopf gestellt.

Diese schon länger andauernde Situation ist ausgesprochen unschön. Sie wird uns allerdings noch einige Zeit begleiten.

Zurzeit sind wir in unserer Bewegungsfreiheit sehr eingeschränkt. Und weil viele von uns im Homeoffice arbeiten und/oder notwendigerweise zu wenig Bewegung haben, lenken wir uns während der sogenannten Freizeit durch vermehrten Fernsehkonsum, ausgiebige Nutzung des Smartphones oder mit Computerspielen ab. Natürlich nicht ganz ohne entsprechende Nervennahrung in Form von Süßigkeiten und Knabbereien, die oft auch noch viel zu viel Fett enthalten. Ein leckeres Getränk, oft ein alkoholhaltiges, hat meist auch noch Platz auf dem Couchtisch. So scheint die Zeit im Corona-Lockdown wenigstens einigermaßen erträglich zu sein.

Anfangs fällt es noch nicht auf, doch wenn erst einmal die Hose kneift und der Pullover zu eng sitzt, ist das ein offensichtlicher Hinweis auf die ungeliebte Gewichtszunahme. Allerdings ist der Zuwachs an mehr oder weniger kleinen Fettpolstern nicht nur ein kosmetisches, sondern auch ein ernst zu nehmendes gesundheitliches Problem. Denn Bewegungsmangel, schlechte Ernährung und Übergewicht können mit der Zeit zum metabolischen Syndrom führen, das oftmals in die Krankheit Diabetes Typ 2 übergeht.

Das metabolische Syndrom

Unter Medizinern wird das metabolische Syndrom auch als das „tödliche Quartett“ bezeichnet, denn es umfasst die Risikofaktoren:

  • Bluthochdruck
    Bei Übergewicht, schlechter Ernährung und Bewegungsmangel kommt es mit der Zeit zu Ablagerungen in den Gefäßen (Plaques). Das Blut kann nicht mehr ungehindert fließen. Damit die lebenswichtigen Organe, wozu das Herz, das Gehirn und die Nieren gehören, weiterhin zeitgerecht mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden, steigt der Blutdruck. Hoher Blutdruck wiederum begünstigt beispielsweise Gefäß-, Nieren- und Herzerkrankungen. Hypertonie, wie der Bluthochdruck in Fachkreisen heißt, kann Herzinfarkte und Schlaganfälle auslösen. (Zu diesem Thema Ernährung bei Bluthochdruck haben wir auch einen extra Blogartikel. “Blutdrucksenkende Lebensmittel » natürlich Ernährungstherapie”)
  • hohe Blutzuckerwerte
    Schon leicht erhöhte Blutzuckerwerte reichen aus, um Nervenschäden an den kleinen und großen Blutgefäßen hervorzurufen oder an Diabetes mellitus zu erkranken und im Endeffekt vorzeitig einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Spätfolgen von Diabetes sind beispielsweise Nerven- und Organschäden wie Sehstörungen, Nieren- und Leberschäden. Denn hoher Blutzucker führt zu permanent bestehenden Entzündungen und in der Folge zu Nervenschäden (Neuropathien). Häufig können dann Schmerzen, Kälte oder Wärme nicht mehr richtig wahrgenommen werden. Eine zu späte Behandlung von Verletzungen verlangsamt den Heilungsprozess. Die schlechte Wundheilung kann im Extremfall, das heißt bei länger bestehendem und nicht richtig eingestelltem Diabetes sogar zu Amputationen führen. (Zu diesem Thema haben wir auch einen extra Blogartikel. “Diabetes mellitus – Formen, Ernährungsgrundlagen und Vitaminbedarf”)
  • hohe Blutfettwerte
    Erhöhte Cholesterinwerte begünstigen gesundheitliche Probleme wie Arterienverkalkung (Arteriosklerose), die Schaufensterkrankheit (periphere arterielle Verschlusskrankheit – PAVK), Schlaganfall, Herzinfarkt und Diabetes mellitus.
  • zu viel Bauchfett
    Das Fettgewebe im Bauchraum sendet krankmachende Entzündungsstoffe aus, die eine chronisch verlaufende Entzündung bewirken, was dazu führt, dass das Immunsystem geschwächt wird. Durch die ACE2-Rezeptoren, welche sich auch im Fettgewebe befinden, steigt zudem das Risiko an Corona zu erkranken. Denn dieses Enzym ermöglicht es dem Corona-Virus, in die menschlichen Zellen einzudringen. Heute ist bekannt, dass gerade diejenigen Menschen ein erhöhtes Risiko haben, an Diabetes zu erkranken, die während der Altersspanne zwischen 25 und 40 Jahren auffallend viel Gewicht zulegen.

(Mehr Infos zum metabolischen Syndrom gibt es in unserem Blogartikel Metabolisches Syndrom » was ist das konkret?)

Was können wir in Corona-Zeiten für unsere Gesundheit tun?

Dies alles ist im Hinblick auf das Corona-Virus für viele nicht beruhigend. Deshalb kommen bei Betroffenen neben den seelischen Belastungen auch körperliche Symptome hinzu. Bei manchen äußern sich diese unter anderem als Schlafstörungen und Depressionen. Selbst stärkere Blutdruckschwankungen können auftreten, für die es keine plausible Erklärung gibt. Es ist eine schwierige Zeit und die Parole: „Durchhalten“ lässt sich halt leichter sagen als leben.

Zur Unterstützung des Immunsystems wären sportliche Betätigungen jetzt ideal. Doch dies ist momentan mit einigen Hindernissen verbunden. Die Fitness-Center sind geschlossen und Gemeinschaftsaktivitäten sind zurzeit auch nicht möglich, da Zusammenkünfte auf ein Minimum an Personen reduziert sind (nur eine weitere Person, die nicht zum Haushalt gehört).

Abnehmen bei Corona
Wie kann ich auch unter Corona Bedingungen abnehmen?

Damit die Corona-Zeit wenigstens gesundheitsmäßig etwas erträglicher gestaltet werden kann, habe ich einige Vorschläge zusammengestellt:

  • Für diejenigen, die zur Arbeit gehen, ist dieser Tipp hinfällig, denn er zielt darauf, dass alle, die zuhause bleiben müssen, eine Art Tagesstruktur festlegen sollten. Das ist natürlich nicht immer und vor allem nicht in dem zeitlich geplanten Rahmen möglich, doch eine Struktur ist wie ein Halt. Das betrifft beispielsweise die Essenszeiten. Werden diese nicht klar definiert, kommt es zu unkontrollierter Nahrungs- und Genussmittelaufnahme mit meist unvermeidlichen Folgen wie Überernährung und steigende Blutzuckerspiegel. Aber auch Unterernährung ist möglich, hier vor allem in Bezug auf Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, wenn zu viel Fast Food verzehrt wird.
  • Neben der Struktur ist die körperliche Aktivität von großer Bedeutung, denn ein inaktiver Körper baut vermehrt Muskelmasse ab. Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich auch in der Isolation einen sportlichen Ausgleich schaffen. Das könnte beispielsweise moderat erfolgen, durch Fahrrad fahren, Spazierengehen und Treppensteigen. Auch Online-Sportaktivitäten sind eine recht gute Lösung, vor allem für Singles. Damit wird wenigsten ein Gefühl von Gemeinsamkeit vermittelt.
  • Da wir mittlerweile nur noch selten in die Geschäfte gehen und wenn, hauptsächlich die Lebensmittelläden aufsuchen, kaufen wir natürlich auf Vorrat und dann dürfen Süßigkeiten auf keinen Fall fehlen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie das ausgeht. Neben Frühstück, Mittag- und Abendessen bin ich permanent auf der Suche nach etwas Süßem und werde natürlich auch fündig. Seit den Anfängen von Corona bewegt sich der Zeiger meiner Personenwaage stetig nach rechts. Schon im letzten Monat hatte ich über zwei Kilogramm an Gewicht zugelegt. Dies liest sich vielleicht nicht so tragisch, aber in meinem Fall waren das knapp 5 % meines Anfangsgewichtes. Wir sollten daher Lebensmittel überlegt einkaufen.

Deshalb änderte ich meinen Einkaufszettel und kaufte mehr Kartoffeln, Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, jede Menge Teesorten, ungesalzene Nüsse, Vollkornbrot, -reis, -nudeln, Frischkäse, Naturjoghurt, Eier, vegane Bällchen, vegane Schnitzel und Tomatenketchup. Na gut, Tomatenketchup hätte nicht unbedingt sein brauchen, aber mein Ketchup besteht aus guten Zutaten: Tomatenmark, Rohrohrzucker, Branntweinessig, Speisesalz und Gewürzen. Alles aus biologischer Landwirtschaft, na ja, bis auf das Speisesalz. Und für den Notfall gehörte allerdings immer noch Zartbitterschokolade dazu, auch eine mit Marzipan. So ganz konnte ich nicht auf etwas Süßes verzichten. Da wissenschaftlich festgestellt wurde, dass über 90 Prozent der Entscheidungen von unserem Unterbewusstsein gesteuert werden, kann ich ja anscheinend nichts dafür. Entschuldigung, dies war ein kurzer Ausflug in das Land der Ausreden.

Ich hatte mich zwar gesünder ernährt, aber von den zwei Kilogramm Mehrgewicht wollten in acht Tagen nur 200 Gramm weichen. Das war richtig frustrierend. Ich hatte eigentlich einen größeren Abnehmerfolg erwartet. Irgendwie reichte mein guter Vorsatz nicht. Ich ging immer noch viel zu häufig zum Kühlschrank und auch wenn ich dabei hauptsächlich jede Menge Äpfel aß, war das nicht unbedingt gesünder. Denn Äpfel enthalten pro 100 Gramm knappe sechs Gramm Fruktose. Zum Abnehmen eignen sich da eher: Erdbeeren, Grapefruit, Himbeeren, Mandarinen, Nektarinen, Orangen, Pfirsiche und Pflaumen. Sie enthalten pro 100 Gramm lediglich um die zwei Gramm Fruktose.

Immerhin habe ich mittlerweile verstanden, dass es beim Obst neben der Sorte auch auf die Menge ankommt. Denn beim Obstverzehr und hier ganz besonders beim Obstsaft, kann zu viel Fruchtzucker aufgenommen werden. Und zu viel Fruchtzucker, also auf Dauer mehr als 25 Gramm pro Tag bewirkt, dass die Leber verfettet und sich Bauchfett (viszerales Fettgewebe) entwickelt. Fett, welches durch seine ACE2-Rezeptoren als Eintrittspforte für das Corona-Virus gilt und ein Risiko für die Entstehung von Fettstoffwechselstörungen, Gefäßkrankheiten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes mellitus darstellt.

Es muss erfolgversprechendere Abnehm-Möglichkeiten geben

Mit der Ernährungsumstellung allein hatte es jedenfalls nicht geklappt. Also habe ich mich im Internet belesen und bin schließlich auf eine interessante Sache gestoßen. Es ist eigentlich keine Sache, sondern eine neuartige Methode. Mit Hilfe von mentalem Training soll es möglich sein, eingeschliffene Gewohnheiten umzustellen. Neben dem mentalen Training geht es auch um Achtsamkeit (besondere Form von Aufmerksamkeit) und Erfolgspsychologie (verstärkende Motivation durch Erfolge auf dem Weg zum gesetzten Ziel).

Das Programm selbst heißt „intueat“. Es wurde von Dr. Mareike Awe entwickelt. Sie ist Ärztin und Expertin für mentales Training.

„Intueat“ – intuitiv essen – intuitiv abnehmen

Bei dieser Methode handelt es sich weder um eine neue Diät-Form noch um eine Art Fitnessprogramm. Die Kursteilnehmer sollen vielmehr dazu befähigt werden, auf den eigenen Körper zu hören und auf die Signale wie Hunger oder Sattsein richtig zu reagieren.

Ohne Essensregeln langfristig abnehmen, sich dabei sogar noch richtig wohlfühlen, und das sogar ohne Jo-Jo-Effekt?

Ich habe dann Freunde und Bekannte dazu befragt. Die meisten konnten mit dem Programm nichts anfangen. Schließlich kam doch noch eine „intueat“-Rückmeldung von Mike, einem guten Freund. Er hatte „intueat“ absolviert, kommt seinem Wunschgewicht immer näher und konnte mir einiges zu dem Programm erzählen.

Nun war mein Interesse endgültig geweckt. Die Achtsamkeitsübungen würden mir sicher etwas bringen. Ich bin einfach zu sehr nach außen orientiert und übersehe dabei meine persönlichen Belange. Und was meine Essgewohnheiten betrifft, so esse ich viel zu oft nur so nebenher, was nun wirklich nicht gesund ist und auch nicht gerade förderlich für eine gute Figur. Und die würde ich bis zum Sommer schon ganz gerne haben.

Das Programm „intueat“ ist eine Neuheit:

  • Es handelt sich um ein mentales Training, wobei das Unterbewusstsein neue Verhaltensweisen übernimmt und alte Gewohnheiten aufgibt.
  • Damit haben Kursteilnehmer den Weg zu ihrem Wohlfühlgewicht selbst in der Hand und erkennen nach einiger Zeit intuitiv, wer und was ihnen guttut.
  • Unterstützt werden die Teilnehmer durch ein gut strukturiertes Programm mit persönlicher Ansprache.
  • Die „intueat“-Methode ist nicht innerhalb kürzester Zeit zu erlernen. Wer wirklich Erfolg haben möchte, muss sich auf ein längeres mentales Training einrichten.
  • Für die Teilnahme am Kurs wird – wie bei allen anderen Kursen – eine Teilnahmegebühr fällig.

Das „intueat“-Programm bietet unter anderem:

  • 10 Wochen intueat: Das Intuitiv-Essen-Meistern Erfolgsprogramm
  • mentales Training zur Festigung der Gewohnheiten
  • Alltagssituationen-Intensivkurs
  • studienorientierte Erfolgsanalyse
  • 10 Motivationsvideos und regelmäßige Motivationsmails

Ich denke, vor der Anmeldung werde ich erst einmal die kostenlosen Testversionen ausprobieren:

Das kostenlose Online-Seminar,
welches ungefähr 90 Minuten dauert und den Ansatz des intuitiven Essens und der Mentaltrainings erläutert.

Das kostenlose E-Book,
um sich erst einmal in das Thema „intuitiv essen“ einzulesen.

Wenn mir das Programm zusagt, wer weiß, vielleicht habe ich schon im Sommer meine Badesaison-Figur.

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